Sprache ist die Kleidung der Gedanken, sagte einmal Samuel Johnson. Der war Schriftsteller.
Schriftsteller sind Menschen, die selbst denken und ihre Gedanken aufschreiben.
Oft kann man diese Gedanken dann später lesen. Im Internet, so wie hier oder als Buch zum Beispiel.
Bücher findet man unter anderem in Bibliotheken, auf Flomärkten und/oder auch in einer Buchhandlung.
Wenn Samuel´s Aussage stimmt, und davon bin ich überzeugt, leben in unserem Land sehr, sehr viele Menschen, die ihre Gedanken bei KIK einkleiden oder sich dort ihre Bücher kaufen.
Dagegen muss etwas getan werden!
Immer öfter sind es Menschen des öffentlichen Lebens, aus Politik und Wirtschaft, die Hilfe brauchen.
Da die Zahl der Nichtselbstdenker weltweit stetig steigt und das Selbstdenken aus den Medien
und schlimmer noch, auch aus den Köpfen der Menschen immer mehr verschwindet, bietet die Initiative “Denken tut nicht weh” Prävention und Direkthilfe.
Ich möchte erreichen, dass nicht selbst denkende Menschen integriert werden, ohne Vorurteile.
Es sind Menschen, die an einer Krankheit leiden, die jedoch geheilt werden kann. Sie haben die gleichen Bedürfnisse, wie jeder Einzelne von uns. Um dieses Ziel zu erreichen, will und muss ich aufklären!
Die Hintergründe
Unter (selbst) Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer aktiven inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen suchen, mit dem Ziel, damit brauchbare Handlungsanweisungen zur Meisterung von Lebenssituationen zu gewinnen.
(Selbst) Denken kann auf einem Einfall basieren oder spontan durch Gefühle bzw. Situationen, aber auch durch Sinneseindrücke oder Personen ausgelöst werden, oder es wird abstrakt konstruktiv entwickelt. (*1)
Weltweit sind Millionen Menschen vom Nichtselbstdenken betroffen. Hier in Deutschland kommen täglich bedenklich viele neue Nichtselbstdenker hinzu und in den vergangenen Jahren ist die Zahl deutlich angestiegen. Ein Blick in aktuelle Fernsehzeitschriften, über den Tellerrand und die Bild bestätigt dies.
Medikamente können die Lebensdauer des Nichtselbstdenkenden inzwischen bedeutend verlängern und die Lebensqualität verbessern, doch ich gebe mich damit nicht zufrieden, denn ich denke, die Ursache muss bekämpft und nicht unterdrückt werden. Jawohl!
Das geringe Wissen in Deutschland ist erschreckend und die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über die weitreichenden Folgen reicht nicht aus.
Ich biete neben Hilfe zur Selbsthilfe auch Programme und Seminare für schwere Fälle.
Nähere Informationen und Termine finden sie auf diesen Seiten.
Zögern sie nicht länger um Rat zu fragen!
Machen sie jetzt mit und handeln sie noch heute!
(*1)
Quelle: Wikipedia, nur das Selbst in den Klammern hab ich selbst gemacht.


Ich denke, es braucht da wirklich schwere Geschütze.
Die Ursache fürs Nicht-Denken sind meiner Meinung nach vor allem fehlendes Interesse, kaum Offenheit, Scheu vor ungewohnten Wegen. Ob man diese Grundeinstellungen überhaupt heilen kann?
Weiterhin ist den Betroffenen meist nicht einmal bewusst, dass sie von einer unsichtbaren Krankheit heimgesucht sind. Sie vermissen nichts, wissen nicht, um wie viel bunter, spannender aber auch leidvoller das Leben sein kann, wenn man erst einmal mit dem Denken angefangen hat.
Wie also dagegen vorgehen? Ich denke, da sind starke Impulse nötig; fiese, hinterhältige Marketingmaßnahmen, die einen (zumindest für einen Moment) aus der Alltagswelt reißen und einen Anlass dazu geben, eigene, originäre Gedanken zu produzieren.
Beispiele? Flugblätter an Ampeln, Graffiti, Installationen, Aktionen – kurz: Kunst und zwar möglichst im öffentlichen Raum (eine Ausstellung wird von den Härtefällen niemals besucht).
Vielleicht bin ich aber auch viel zu pessimistisch und man sollte es zunächst im Guten versuchen. In jedem Fall begrüße ich deine Initiative sehr und wünsche viel Erfolg!
Gerhard Großmann
18 Mai 10 at 07:58
Trott, mangelnde Konsequenzen, Verantwortungslosigkeit und – da stimme ich zu – fehledes Interesse, aber auch Religion (als Institution mit starren Denkmustern…) haben zu einer großen Ansammlung von schlurfenden, weitestgehend nichtdenkenden Zombies geführt.
Dies betrifft nicht nur Personen des öffentlichen Lebens, dort fällt es wachen Menschen nur viel stärker auf.
Das klingt sehr hart, aber nach meiner Erfahrung dringt Sanftmütigkeit kaum noch bis in das Bewußtsein vieler Menschen ein.
Ich begrüße daher jede Aktion und Initiative, die das Ziel hat, mehr freie und wache Geister zu schaffen, was ohne eigenständiges Denken unmöglich ist
_dissenting
20 Mai 10 at 10:20
Ohne langes Kommentatorengeschwafel: hab Danke für ein frohes Lachen, dass mir beim Lesen dieses Textes entfleuchte. =O)
die Astrid
6 Jul 10 at 18:21