Texte, Gedankenkleckse

& sonst noch was

Zeigt es mir! – Wie sieht der Schlüssel zu deinem Herzen aus?

Manchmal denke ich mir etwas aus und manchmal muss ich das nicht, weil,
ich weiß auch nicht genau wieso, mir einfach etwas einfällt.
Als ich neulich im Park lag und Käfer bei der Paarung beobachtete, fiel mir ein,
ich könnte ja über Beziehungsprobleme schreiben.
Dazu hatte ich aber keine Lust.
So kam mir in den Sinn, euch zu fragen, wie für euch die Sonne riecht.
Ich bekam daraufhin sehr viele schöne, lustige, poetische und auch wissenschaftliche Antworten,
die zusammen ein wunderschönes, duftendes Bild der Sonne ergaben.
Heute geht es mir ähnlich. Ich bin sehr faul und habe es mit Mühe und Not,
am Ende meiner Kräfte geschafft diese Zeilen in den Blog zu prügeln.
Nun seid ihr wieder dran.

Ich möchte gerne von euch wissen, wie der Schlüssel zu eurem Herzen aussieht.

Beschreibt es mir.
Postet Fotos, Bilder, Videos und was euch sonst noch so einfällt als Kommentar zu diesem Post.
Wie auch neulich schon, bin ich sehr gespannt auf eure Antworten.

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Geschrieben von elbpoet

Juli 30th, 2010

Aus der Serie Zeig es mir!

Der Kreislauf – Noch so ein Drama

Geblendet von Selbstreflexionen flüchtete er in den Schatten seiner selbst,
um die Ruhe zu finden, vor der er einst floh.

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Geschrieben von elbpoet

Juli 30th, 2010

Aus der Serie Gedankenkleckse,Texte

Schmerzbefreit – Noch ein Drama

Zu wissen, dass es nicht mehr weh tut, wenn sie geht, schmerzt.

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Geschrieben von elbpoet

Juli 29th, 2010

Aus der Serie Gedankenkleckse,Texte

Das ist ja jetzt auch irgendwie blöd – Ein Drama

Während er sie auf Händen trug, ließ sie ihn fallen.

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Geschrieben von elbpoet

Juni 1st, 2010

Aus der Serie Gedankenkleckse,Texte

Reflections of a Skyline

Sehen und fühlen.

Reflections of a Skyline from Michael Tamman on Vimeo.

Vielen Dank für den Link an @tochtervon.

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Geschrieben von elbpoet

Mai 29th, 2010

Aus der Serie Aus der Elbe gefischt

Gedankenkleckse

Am Anfang steht hier erst einmal nichts, außer mir,
und ich fühle mich, wie ein kurzer Satz
auf einem großen weißen Blatt Papier.
Still ist es und leer in mir,
doch dann kommst du plötzlich daher.
Du erscheinst so, ja so plötzlich aus dem Nichts
und noch begreife ich dich nicht,
noch kenne ich dich nicht,
weiß ich nicht ob du gut oder schlecht für mich bist
und wohin das alles führt,
doch du bist hier
und so beobachte ich dich und lausche dir.
Das was und wie du es sagst, macht mich neugierig
Und du kommst wieder und näher und wirst mehr,
wirst deutlicher und greifbarer für mich,
während im Hintergrund alles andere verschwimmt.
Ich merke schnell, dass mein Blick nur auf dich gerichtet, die Sicht auf das,
was sich hinter dir und mir verbirgt nicht verhindert, nein,
durch den Fokus auf dich, erkenne ich erst, wie echt du bist
und dann wird mir klar, dass nur wir zählen,
also du und ich und was wir sind
und das, was wir zusammen daraus machen
und der Hintergrund und du und ich,
rücken zusammen ins rechte Licht für Momentaufnahmen.
Und dann halte ich dich fest und ein kleiner Gedankenfetzen kleckst auf das Bild von uns,
das es noch nicht gibt und zerläuft zu einem ersten Strich.
Und dann noch einer und noch einer und noch einer
und aus immer mehr Fetzen werden immer mehr Kleckse
und die Welt wird bunt.
Gedanken klecksen weiter, vermischen sich,
laufen durcheinander,
erschaffen die schönsten Formen und Farben,
aus denen die verrücktesten Gedanken entspringen,
die anspornen weiter zu machen und weiter zu denken
und weiter laut zu malen.
Und je weiter ich male, je weiter du malst,
desto mehr spüre ich unsere Verbundenheit,
und das Verlangen nach mehr von dir, in mir, steigt rapide an.
Ich denke an die Kleinigkeiten, die dich so besonders machen,
versteckte Botschaften, die mich glücklich machen,
und ich weiß, jetzt, mit dir kann ich alles machen.
Du bist mein Ass im Ärmel,
mit dir kann ich über Freiheit reden,
während du mich fesselst und du bringst mich zum Lachen.
Lässt mich Wörter in der Folge falsch reihen
und dann doch richtig in ganze Sätze packen.
Vor dir kann ich die Hosen runterlassen
und oft machen wir die ganzen,
SCHEISSE, DAS IST SOOO GUT Sachen,
aber die behalte ich für mich,
die würden hier jetzt nicht her passen, und ja,
auch in den ungünstigsten Momenten können wir nicht voneinander lassen, so dass die, die es nicht verstehen sitzen und über uns lachen, während wir tanzen.
Ohhh, und wie wir tanzen!
Und ich möchte es in die Welt hinausschreien,
doch bei deinem Anblick stockt mir der Atem.
Und wenn du jetzt denkst, du seist hier gemeint,
weil du zwischen den Zeilen liest,
dann lass dir folgendes gesagt sein:
Über und für dich,
fallen mir noch viel, viel schönere Dinge ein.

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Geschrieben von elbpoet

Mai 29th, 2010

Aus der Serie Texte

Warum ich immer so traurig bin.

Es ist Dienstag oder vielleicht schon Mittwoch,
ich weiß es nicht genau und überlege wann ich das letzte Mal auf die Uhr sah.
Es muss kurz nach elf gewesen sein, denn ich erinnere mich an die vielen Menschen,
die das Kino verließen, an dem ich zwar oft vorbei ging,
in das ich jedoch noch nie einen Fuß setzte und von dem ich weiß,
dass die Abendvorstellung um elf endet, aber nicht mehr woher.
Danach zeigen sie immer die alten, weichgezeichneten 70er Jahre Pornos,
die eigentlich niemand sehen will, auch ich nicht. Zu viele Haare, denke ich.
“Deep Throat” leuchtete in großen Buchstaben über dem Eingang und das O flackerte.
Zu viele Haare, denke ich wieder und ziehe an meiner Zigarette.
Weißer Rauch steigt auf und verdichtet sich langsam zu einem blauen Dunstschleier,
der wie eine dunkle, schwarze Gewitterwolke drohend über mir schwebt,
während ich hier sitze und mit leeren Augen ins Nichts starre,
das als “Ich weiß nicht mehr wievieltes Glas” vor mir steht und mit jedem Schluck,
wächst die Wolke langsam zu einem Sturm heran,
der meine Gedanken wie vertrocknetes, dreckiges Laub durch die Luft wirbelt,
währenddessen ich versuche, die weiße Feder zu beobachten.
Ich trinke aus und als ich das nächste Glas bestelle, sehe ich mich im Spiegel hinter der Bar zwischen all den Whisky, Wein und Wodkaflaschen und den vergilbten Fotos, die, wenn man genau hinsieht,
von der Traurigkeit dieses Ortes erzählen, obwohl alle auf den Bildern lächeln, ja fast glücklich wirken. Vielleicht waren sie es auch, ich weiß es nicht. Gegenwart, festgehalten auf 10×15, gerahmt,
um nach und nach Vergangenheit zu werden.
Es kam schon lange kein neues Foto mehr dazu, denn hier ist seit Ewigkeiten nichts mehr passiert,
was man für die Zukunft oder irgendjemanden hätte festhalten sollen.
Ich frage mich, ob es vielleicht gerade diese Anonymität ist, die mich neben dem Alkohol immer wieder hierher zurückkehren lässt, in der Hoffnung Antworten auf meine Fragen zu finden, von denen es so viele gibt,
dass ich mich frage ob ich jemals zufrieden sein werde, denn sobald ich glaube eine Antwort gefunden zu haben, tauchen neue auf. Ich denke „Scheiß drauf“, zünde mir eine Zigarette an, exe das Glas,
bestelle das Nächste und stelle fest, dass ich es nicht kann.
„Verdammt nochmal!“, denke ich laut, was die Aufmerksamkeit des alten Mannes neben mir auf sich zieht.
Ich weiß nicht, wie lange er schon neben mir gesessen hat, denn die Zeit steht still in der Ecke und beobachtet die einsamen Seelen, die sich, so wie ich, an diesen trostlosen Ort verirrt haben,
obwohl sie doch alle irgendwie Trost suchen.
Oft, vielleicht schon zu oft, war ich hier, um zu wissen, dass niemand hier herkommt, dem es gut geht
und falls doch, dann nur um nach dem Weg zu fragen. „Idioten“, denke ich wieder laut,
„Als ob hier jemand wüsste wo es lang geht.“
Ich glaube ein Lächeln im Gesicht des alten Mannes zu erkennen, als er mich ansieht und frage mich,
was er wohl denkt oder ob er weiß, dass ich recht habe und dies mit seinem Lächeln bestätigt.
Vielleicht ist es auch nur Mitleid.
Er rückt zu mir rüber und obwohl der Rauch und der Suff der Menschen es hier fast unmöglich machen etwas zu riechen, außer dem Rauch und dem Suff der Menschen, dringt sein Schweißgeruch in meine Nase und Ekel steigt in mir auf, doch ich lasse mir nichts anmerken und starre wieder auf den Spiegel.
„Menschen, die wissen wie sie ihre Körper vergiften, sehen in Spiegel und ertrinken in Tränen.
Ihre Abbilder flüchten, retten sich und kehren in der Schattenwelt der Leuchtreklamen zurück in ihre Leben. Ihre Seelen jedoch, offenbaren sich dem Gerstensaft und üben die Choreografie der Nacht.“, sagt er.
Dann klopft er mir auf die Schulter, trinkt mein Glas leer und will gehen, doch er stockt.
„Fragen. Nur noch mehr Fragen! Etwas anderes wirst du hier nicht finden!“
Dann geht er. Ich schaue ihm nach und an der Tür dreht er sich noch einmal um und sieht mich an.
Jetzt war kein Lächeln mehr in seinem Gesicht zu erkennen.
Vielleicht hat er recht, denke ich und starre wieder in den Spiegel, vielleicht hat er ja recht, doch anstatt weiter darüber nachzudenken, überlege ich ob Weisheit oder Whisky aus ihm sprachen und gebe mich damit zufrieden, dass das ja irgendwie das Selbe ist, bestelle mir noch ein Glas und starre wieder in den Spiegel.
Warum ich immer so traurig bin, hast du mich gefragt, als wir uns das letzte Mal sahen und während ich mich frage wann das war, lege einen Schein auf den Tresen, der Barmann und ich nicken uns zu, was so viel wie, wir sehen uns morgen, bedeutet und gehe raus.
Die frische Luft versetzt mir so einen Schlag ins Gesicht, dass ich ins Taumeln komme und mich festhalten muss, um nicht im Dreck zu landen, doch das gelingt mir nicht.
Warum ich immer so traurig bin, hast du mich gefragt.
Und während ich im Dreck liege, begreife ich, dass der alte Mann recht hatte.
Ich raffe mich auf und torkele langsam nach Hause.
Vorbei am Kino, das schon geschlossen ist und in dem sie immer die alten, weichgezeichneten 70er Jahre Pornos zeigen, die eigentlich niemand sehen will, auch ich nicht. Zu viele Haare, denke ich wieder.

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Geschrieben von elbpoet

Mai 28th, 2010

Aus der Serie Texte

Denken tut nicht weh – Eine Initiative

Sprache ist die Kleidung der Gedanken, sagte einmal Samuel Johnson. Der war Schriftsteller.
Schriftsteller sind Menschen, die selbst denken und ihre Gedanken aufschreiben.
Oft kann man diese Gedanken dann später lesen. Im Internet, so wie hier oder als Buch zum Beispiel.
Bücher findet man unter anderem in Bibliotheken, auf Flomärkten und/oder auch in einer Buchhandlung.
Wenn Samuel´s Aussage stimmt, und davon bin ich überzeugt, leben in unserem Land sehr, sehr viele Menschen, die ihre Gedanken bei KIK einkleiden oder sich dort ihre Bücher kaufen.

Dagegen muss etwas getan werden!

Immer öfter sind es Menschen des öffentlichen Lebens, aus Politik und Wirtschaft, die Hilfe brauchen.
Da die Zahl der Nichtselbstdenker weltweit stetig steigt und das Selbstdenken aus den Medien
und schlimmer noch, auch aus den Köpfen der Menschen immer mehr verschwindet, bietet die Initiative “Denken tut nicht weh” Prävention und Direkthilfe.

Ich möchte erreichen, dass nicht selbst denkende Menschen integriert werden, ohne Vorurteile.
Es sind Menschen, die an einer Krankheit leiden, die jedoch geheilt werden kann. Sie haben die gleichen Bedürfnisse, wie jeder Einzelne von uns. Um dieses Ziel zu erreichen, will und muss ich aufklären!

Die Hintergründe

Unter (selbst) Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer aktiven inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen suchen, mit dem Ziel, damit brauchbare Handlungsanweisungen zur Meisterung von Lebenssituationen zu gewinnen.
(Selbst) Denken kann auf einem Einfall basieren oder spontan durch Gefühle bzw. Situationen, aber auch durch Sinneseindrücke oder Personen ausgelöst werden, oder es wird abstrakt konstruktiv entwickelt. (*1)

Weltweit sind Millionen Menschen vom Nichtselbstdenken betroffen. Hier in Deutschland kommen täglich bedenklich viele neue Nichtselbstdenker hinzu und in den vergangenen Jahren ist die Zahl deutlich angestiegen. Ein Blick in aktuelle Fernsehzeitschriften, über den Tellerrand und die Bild bestätigt dies.

Medikamente können die Lebensdauer des Nichtselbstdenkenden inzwischen bedeutend verlängern und die Lebensqualität verbessern, doch ich gebe mich damit nicht zufrieden, denn ich denke, die Ursache muss bekämpft und nicht unterdrückt werden. Jawohl!
Das geringe Wissen in Deutschland ist erschreckend und die Aufklärung von Kindern und Jugendlichen über die weitreichenden Folgen reicht nicht aus.

Ich biete neben Hilfe zur Selbsthilfe auch Programme und Seminare für schwere Fälle.

Nähere Informationen und Termine finden sie auf diesen Seiten.

Zögern sie nicht länger um Rat zu fragen!
Machen sie jetzt mit und handeln sie noch heute!

(*1)
Quelle: Wikipedia, nur das Selbst in den Klammern hab ich selbst gemacht.

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Geschrieben von elbpoet

Mai 17th, 2010

Aus der Serie Texte

Der kleine Löwe und der Seemann – Das Buch

Das Voting ist vorbei und ihr habt entschieden, aus welchen 10 Tweets Geschichten werden sollen.
Ich freue mich sehr darauf, die Geschichten zu schreiben, um dem kleinen Löwen und dem Seemann
noch mehr Leben einzuhauchen.
Noch mehr freue ich mich, dass der Eisenhut Verlag mir angeboten hat bei dem Projekt mitzuwirken.
Seid also gespannt und freut euch mit mir, auf ein Buch voller Geschichten über die Liebe, das Leben,
Mut und Hoffung.

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Geschrieben von elbpoet

Mai 15th, 2010

Aus der Serie Aus der Elbe gefischt

Das Licht und die Schatten

Abends ist es meist dunkel,
das Licht fehlt und die Schatten spielen verstecken.
Ich bin hier und warte,
warte auf Inspiration,
das Ende, den Anfang von irgendwas.
Das Wasser ist vor dem Alkohol leer
und die Drogen wirken nicht mehr.
Ein Funke erscheint und lächelt mir zu.
Ich grüße freundlich und will ihn greifen,
doch er entpuppt sich als Nebel.
Wütend erdrücke ich ihn im Aschenbecher.
Katzengejammer von links und die Muse hat frei,
ist irgendwo, tut Buße.
Gedanken lassen auf sich warten,
denn es gibt nichts Schwierigeres als eine Linie,
hat mir Pablo verraten.
Ich hänge in den Seilen und gehe zum Friseur,
denn der hat die schärfsten Scheren,
doch es ist wohl Montag, irgendeiner.
Taub trifft blind.
Stumm gesellt sich dazu und sie schreiben die Hausordnung neu.
Betreten verboten und Eltern haften für ihre Kinder
steht nun auf dem Schild.
Nachts ist es beleuchtet und spricht fließend zehn Sprachen.
Elvis kommt vorbei und erschießt den Fernseher,
denn Bananen sind auch nicht mehr das was sie mal waren.
Scheiß auf Strom.
Die Badeklamotte an und A-capella gegen ihn schwimmen.
Als ich mich ans Ufer rette,
stinkt es nach nassem Hund,
der sich in den Schwanz beißt.
Dann schließt sich der Vorhang,
nur um sich morgen wieder zu öffnen.
Und verlasse das Gebäude,
abends, wenn es dunkel ist.
Das Licht fehlt und die Schatten spielen verstecken.

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Geschrieben von elbpoet

Februar 3rd, 2010

Aus der Serie Texte